Exodus

Exodus 14

21 Mose aber streckte seine Hand aus über das Meer, und Gott* trieb das Meer während der ganzen Nacht durch einen starken Ostwind zurück und legte das Meer trocken, und das Wasser spaltete sich.
22 Und auf trockenem Boden gingen die Israeliten mitten ins Meer hinein, während das Wasser ihnen zur Rechten und zur Linken eine Mauer bildete.

Die vielleicht bekannteste Bibelstelle, die sich mit der Trennung der Wasser befasst, wird in der Bibel mit dürren Worten beschrieben, hat aber Menschen zu allen Zeiten dazu angeregt, diese wenigen Worte breit auszuschmücken und blumig zu erzählen. Ob in Kinderbibeln, Spirituals, im Film „The Prince of Egypt“ oder Cartoons: die Szene, wie Mose das Meer teilt, damit das Volk den verfolgenden ägyptischen Truppen sicher entkommen kann, bietet Stoff für vielerlei Umsetzungen.
Hier meine liebsten Cartoons
Manche haben versucht, experimentell nachzuweisen, dass diese Geschichte meteorologisch möglich sei, doch damit wird die theologische Absicht der Erzählung übersehen: Mit dem Durchzug durchs Meer wird dichterisch das Schöpfungsgeschehen wiederholt. Die Wasser werden getrennt und dadurch entsteht (Über-)Lebensraum. Doch wenn die Wasser zusammenschlagen, ist kein Leben mehr möglich.

(*Hier weichen wir von der Zürcher Bibel ab, urspr. JHWH)

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