Florale Ästhetik

Gott in der Schöpfung preisen. Sich an der Schönheit der Natur erfreuen, sich darin bewegen, von ihr inspirieren lassen, frische Luft, Stille und Chlorophyll tanken: in einer Welt, in der Menschen sich nicht mehr automatisch und selbstverständlich im Freien bewegen, wird dieses Bedürfnis besonders gross.
Als Ausdruck des Bilderverbotes entwickelt sich im Judentum, im Islam und im europäischen Mittelalter eine Ästhetik von Blattwerk und Blüten als ornamentales Stilelement. Damit wird die Natur in die geschlossenen Gottesdiensträume geholt und die Schöpfung präsent gemacht.
Ein paar Beispiele lassen eintauchen in einen Wald aus behauenen Steinen und geschnitztem Holz:

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Traditionelle Arabische Border
Ornamentik der Synagoge
Gotik Fensterrosen

Bilder: Anita Ochsner, Stadtkirche Glarus

2 Kommentare

  1. Anita Ochsner · Oktober 31

    Soo schöne Bilder! Mir kommt da die Rosette in der Stadtkirche Glarus in den Sinn, ein rundes Glasfenster, wie ein Sommerblumenmeer, wenn dadurch das Licht einfällt, so wunderbar der Kirchenraum erscheint, wie ein Geist der in den Raum fällt.
    Und eben die Natur, wenn man jetzt durch die Wälder streift… dieses Laubfarbenblätterspiel auf dem Waldboden, und in den Körben, die Äpfel! Welche Farben und Muster alle die verschiedenen Sorten und die Geschmäcker! Ein Segen!
    danke für diesen Blockbeitrag. 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Anita Ochsner · November 1

    Liebe Angela und Regula Team

    Jetzt lüchtets nuchemal! 🙂   Viilä Dank!

    Einen schönen Tag heute

    Ganz herzlich

    Anita

    Gefällt 1 Person

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