Das Reich Gottes

Und er kam nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie er es gewohnt war, am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Und man reichte ihm das Buch des Propheten Jesaja. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht:

Der Geist des Herrn ruht auf mir,

weil er mich gesalbt hat, Armen das Evangelium zu verkündigen.

Er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit und Blinden das Augenlicht zu verkündigen, Geknechtete in die Freiheit zu entlassen,

zu verkünden ein Gnadenjahr des Herrn.

Und er tat das Buch zu, gab es dem Diener zurück und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, zu ihnen zu sprechen: Heute ist dieses Schriftwort erfüllt – ihr habt es gehört. Und alle stimmten ihm zu und staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund kamen, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs? Lk 4,16-22 

Bezieht Jesus dieses Jesaja-Wort auf sich selbst?

Oder auf alle Anwesenden?

Nimmt Jesus die göttliche Gnade für jede und jeden in Anspruch oder nur für sich selbst?

Wie verändert sich der Text, je nach Lesart?

Wie wäre es, wenn sich jede Person als geisterfüllt wahrnehmen könnte und die Berufung durch Gott annehmen würde? Dann könnte sich Reich Gottes tatsächlich «heute» erfüllen, durch alle, die davon hören.

Machen Sie mit? Damit mit Freiheit und Klarheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit heute das Reich Gottes Wirklichkeit wird?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s