Erde tut sich auf

Fürchtet euch nicht!

5Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Denn ich weiss, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. 6Er ist nicht hier, denn er ist auferweckt worden, wie er gesagt hat. Kommt, seht die Stelle, wo er gelegen hat.

8Und sie gingen eilends weg vom Grab voller Furcht und mit grosser Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu berichten. Matthäus 28,5.6.8

«Fürchtet Euch nicht!» Nicht einmal der Zuspruch des Engels konnte die Furcht besänftigen, nicht die frohe Botschaft, nicht das eigene Begreifen des unvorstellbar Wunderbaren, das geschehen ist.

Die Furcht aber bekommt eine neue Farbe: Anfangs war es ein Erschrecken über die Leere des Grabes und das Getöse und die Erschütterung, die das Erscheinen des Göttlichen begleitete. Die Furcht vor der Gottesgegenwart ist berechtigt – Gott ist zu gross und zu intensiv als dass die Frauen sich einfach entspannen könnten. In der kurzen Zeit am Grab am Ostermorgen begreifen sie aber auch, dass diese unendliche Gottesgegenwart sie nie mehr verlässt – sie ist im und am Grab, bei den trauernden Jüngerinnen und Jüngern, die gleich alles hören werden, in Galiläa, ihrer Heimat, und in der Fremde Jerusalems. Zur Furcht gesellt sich die Freude. Wer kann da noch sitzen bleiben? Furcht und Freude – in dieser aufgewühlten Verfassung eilen die Frauen am Ostermorgen nachhause. Haben Sie diese Mischung selbst auch schon erlebt?

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