Essen

Der Auferstandene isst!

Das kann als Ausdruck seiner physischen Präsenz verstanden werden: „Lk 24 36Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte, und er sagt zu ihnen: Friede sei mit euch! 37Da gerieten sie in Angst und Schrecken und meinten, einen Geist zu sehen. 38Und er sagte zu ihnen: Was seid ihr so verstört, und warum steigen solche Gedanken in euch auf? 39Seht meine Hände und Füsse: Ich selbst bin es. Fasst mich an und seht! Ein Geist hat kein Fleisch und keine Knochen, wie ihr es an mir seht. 40Und während er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und Füsse. 41Da sie aber vor lauter Freude noch immer ungläubig waren und staunten, sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? 42Da gaben sie ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43und er nahm es und ass es vor ihren AugenLk 24 Zürcher Bibel

Für Lukas ist es offenbar wichtig, die Auferstehung Jesu Christi als eine reale, körperliche Wirklichkeit darzustellen und nicht nur als ein geistiges Geschehen, in dem es zur Auferstehung eines Christus-Gedankens kommt. Sein Leben lang hat Jesus mit den Menschen gegessen. In jeder gemeinsam genossenen Mahlzeit wird das Gottesreich sichtbar. Und diese Tradition setzt der Auferstandene nun fort. Die Jünger*innen reichen ihm jedoch kein Brot, sondern Fisch: sie teilen ihr Alltagsmahl mit ihm – und vielleicht denkt, wer mit der Bibel vertraut ist, auch an das Speisungswunder, als fünf Brote und zwei Fische für 5’000 Menschen reichte Mt 14,17 Züricher Bibel. Jesu Leben geht auch nach dem Tod so weiter, wie es vorher gewesen war.

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