Essen

Take away

Bild: Improvisierte Werbung beim Kultur Kaffi Bâle

Die Idee von Take Away ist nicht neu: Essen wird an einem Ort zubereitet und an einem anderen Ort verzehrt. Unter Coronabedingungen ist es aber nicht mehr nur eine Alternative zu einem Restaurantbesuch, sondern die einzige Möglichkeit ein Essen zu geniessen, ohne selbst zu kochen.

Noch nie sind so viele warm eingepackte und doch fröstelnde Menschen irgendwo in kleinen Gruppen draussen gesessen und haben in der Öffentlichkeit gegessen. Das hat wenig von einem gemütlichen romantischen Picknick. Die Intimität eines geschützten Raumes zum gemeinsamen Essen fehlt.

Im neuen Testament wird sowohl im öffentlichen wie im privaten Raum gegessen. Geht Jesus bei Freunden, Zöllnern oder Sündern ins Haus und isst dort, entstehen im Schutz der Gastfreundschaft persönliche Gespräche, die berühren und die Seelen weit machen. Deshalb ist zu hoffen, dass sich zum «take away» bald wieder das «take in» gesellt – wir brauchen es.

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